Sonntag, Februar 26, 2012

Schließlich erreiche ich den Compsognathen.
Sein Handy klingelt, und das Mädchen geht ran. Ich diskutiere etwas mit ihr, sie schlägt aber Sachen vor, die gar nicht durchführbar sind, und stimmt schließlich zu, dass wir uns alle drei Treffen - zufällig sind sie im gleichen halbfertigen Rohgebäude wie ich und noch ein paar andere Bekannte.
Der Compsognathus sagt, er konnte sich nicht melden, weil er viel zu tun hat, er mache was über Geschichte für Premiere, und außerdem zieht er ja gerade mit Anette zusammen, sagt er stolz.
Das Mädchen sieht eindeutig aus wie das Mädchen, aber sie heißt nicht Anette.
"Dann heiratet ihr also auch?" frage ich. Die beiden sehen sich an und er sagt sofort "Ja, auf jeden Fall."
"Du glaubst doch gar nicht an die Ehe", halte ich dagegen, aber ich weiß nicht mehr, was sie sagen.
"Was ist denn daran so toll?", frage ich aber noch.
"Dass er den Duschkopf einfach so auswechseln kann", sagt sie.

Kurz davor bin ich auf einer Party, vielleicht zu Silvester, mit mir unbekannten Leuten, und ich konsumiere Drogen wie verrückt, bis mir schlecht ist.
Gehirn, was willst du?

In der Realität stehe ich auf und gehe ein wenig benommen ins Bad. Es ist erst 7 Uhr morgens, und ich habe erst vier Stunden geschlafen. Was tatsächlich passiert, scheint mir ebenso absurd wie ein Traum. 

(Übrigens gehe ich wieder schlafen, wache noch zwei Mal auf, bis ich endlich aufstehe, und träume ständig vom Compsognathen, obwohl ich mich bemühe, andere Sachen zu denken. Ach komm.)

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posted by Mila at 12:36 | 0 comments

Ich verbringe meine Tage mit etwas Realitätsflucht, diesem einen Typen, und Kosmetika, und versuche, nicht an den Compsognathen zu denken.
Wenn ich es doch tue, ist es meist wie ein Stich ins Herz, und es treibt mir trotzdem noch die Tränen in die Augen, aber nicht unbedingt nur vor Kummer... Ich bin so wütend und verletzt und enttäuscht, und ich verstehe gar nichts. ...Also, doch, ja, ich verstehe, dass das alles nicht funktioniert hat, und dass das vielleicht ein nötiger Schritt war; aber ich verstehe nicht, warum er mir das nicht sagt, warum er es mich nicht mal wissen lässt, wenn ich nachfrage. Mal ehrlich. Was denkt er sich dabei? Was nur?! Sollte allein Anstand nicht schon dafür sorgen, dass er mir sagt, hey Mila, vergiss es? Wie kann jemand, der versucht, sich immer sozial korrekt zu verhalten, denn sowas bringen?...Er sagte mal zu mir, er kann das Mädchen nicht anlügen; wenn das so wäre, könnte ich ihm ja auch nichts mehr glauben, und so wäre er nicht. Aber jemanden, dem man sagt, dass man ihn liebt, zu kicken, indem man ihn einfach völlig ignoriert... so ist er, ja?
Absurd.

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posted by Mila at 02:00 | 0 comments
Donnerstag, Februar 23, 2012

Interessantes Gespräch über Mono- und Polygamie geführt mit jemandem, der umbenannt werden möchte, aber noch keinen neuen Namen hat.
Ich fürchte mich davor, dass diese Nacht so schlimm wird wie die gestrige, obwohl das eigentlich kaum vorstellbar ist...

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posted by Mila at 01:06 | 0 comments
Mittwoch, Februar 22, 2012

Alle Freundschaften beendet, sich von allen gemeinsamen Blogs abgemeldet, alle Worte, Bilder, Herzchen verbannt, alle SMS gelöscht (!), alle Kosenamen geändert.

(Außerdem heute: Depression diagnostiziert bekommen, Internet-BFF-Freundschaft beendet/verloren, distanziert worden, und, obwohl ich überhaupt nichts Beziehungsmäßiges im Sinn hatte, schon mal quasi vorsorglich einen Korb bekommen; den ganzen Tag geheult, damit alles wohl nur noch schlimmer gemacht, aktuelle Freundschaften torpediert, mich wie ein einziger Fail gefühlt, schlechte Gedanken gehabt, nachts noch viel mehr geheult.)
Trotz der letzten Zeit, ich weiß ehrlich nicht, wann es mir zum letzten Mal so ging wie jetzt.

Na ja...wenigstens kann, KANN, es jetzt nur noch besser werden, hm.

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posted by Mila at 02:14 | 0 comments

Ich weiß nicht, was da noch zu retten gewesen wäre; aber jetzt ist es kaputt.
Ich denke, dass man jemanden, zu dem man so ist, nicht liebt. Ich weiß nicht, ob nicht mehr, aber auf jeden Fall, nicht.
Ich verstehe nicht, wie er, nachdem er doch weiß, dass sowas öfter passiert ist, dass ich genau davor Angst hatte; nachdem er selbst gesagt hat, dass die Exfreundin spinnt, weil sie das gleiche getan hat, alles beendet, indem er sich einfach nicht mehr meldet. Ich würde es auch nicht verstehen, wenn er es nicht wüsste. Wie kann man jemandem sagen, dass man ihn liebt? Dass man ihn sich nicht nehmen lassen will? Und ihn dann ignorieren, wenn er nur darum bittet, sich zu melden? Nur darum, zu wissen, was überhaupt los ist?
Das ist feige, und unfair, und es schmerzt so sehr, dass mir die Worte fehlen.

Ich will nicht jemanden lieben, der so zu mir ist.

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posted by Mila at 00:41 | 0 comments
Montag, Februar 20, 2012

Deutsche Nachkriegszeit (nach dem zweiten Weltkrieg)

Mit dem Thema tat ich mich etwas schwer, weil es mich, ehrlich gesagt, nicht so interessiert. Ich bin eher "latent phantastisch", was Bücher angeht, lese außer Pratchett kaum richtige Fantasybücher, aber doch lieber Realitätsunnahes. Dennoch fand ich zwei Bücher zu dem Thema.

"Die Kosmonauten" von Richard David Precht musste ich aus offensichtlichen Gründen haben. FLAMINGOS. Ich weiß, dass ich einen Gutschein für amazon.de hatte und mir das Buch im Sonderpostenverkauf für unter 5€ kaufte.
Das Buch handelt von einem Paar, das sich Anfang der Neunziger irgendwo kennen lernt und dann nach Berlin zieht. (Also Nach-, Nach-, Nachkriegszeit, wörtlich.) Irgendwann trennen sie sich. Dann geht es noch bisschen weiter, dann Ende. Die Flamingos passen nur, weil der Mann eine Anstellung im Tiergarten bekommt. Hm.
Die Geschichte an sich ist nicht sonderlich interessant, ehrlich gesagt. Was aber sehr schön ist, ist die Randgeschichte. Sie wird nur an den Anfängen und Enden der recht langen Kapitel erzählt, und handelt von einem russischen Astronauten, der ins All fliegt und dann aus politischen Gründen kein Land mehr da ist, das ihn zurückholt. Er kreist also im All herum und weiß nicht, ob er je wieder nach Hause zu seiner Frau kommt. Die Vorstellung dieses Gefühls hat mich ziemlich beeindruckt, ich wünschte, das Buch wäre andersrum geschrieben, und es wäre tatsächlich hauptsächlich um den Kosmonauten gegangen...

Das zweite Buch ist direkt-nachkriegs-isch und teilweise sogar prä-. Und direkt mittendrin (wie nennt man nun das?). Es beginnt damit, dass eine Frau 1945 ihren Sohn allein an einem Bahnhof zurück lässt. Im Anschluss wird erzählt, wie es dazu kam: Ihre Kindheit, in einem Dorf, in dem ihre jüdische Mutter bereits Außenseiterin ist, erster Weltkrieg, Inflation, eine Flucht nach Berlin zu einer Verwandten, ihre erste Liebe, die durch einen Unfall plötzlich beendet wird, ihre Abkapselung von der restlichen Welt danach, schließlich notgedrungen die Hochzeit mit einem deutschen Ingenieur, der um sie wirbt und ihr falsche Papiere besorgt, damit sie trotz ihrer Herkunft heiraten können. Sie ziehen nach Stettin. In der Hochzeitsnacht jedoch erkennt er, dass sie keine Jungfrau mehr ist, und behandelt sie ab da sehr schlecht. Obwohl sie es vermeiden wollte, wird sie schwanger, der Mann verlässt sie; das Leben wird allerdings immer schwerer, alle flüchten, und schließlich verspricht die Frau ihrem Sohn, dass sie das auch tun - aber sie lässt ihn am Bahnhof zurück. Letztendlich, damit ihm ihre Herkunft nicht doch zum Verhängnis wird, aber das weiß natürlich niemand, und als sie Jahre später auf den Hof zu Besuch kommt, auf dem er lebt, beobachtet er sie vom Heuboden aus, aber zeigt sich nicht.
Es ist schon etwas her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Die Geschichte ist interessant, es gibt viele Heimlichkeiten - die Herkunft der Mutter, lesbische Beziehungen, Drogenabhängigkeit, ihre falschen Papiere, ... Ich weiß aber, dass ich nach Lektüre dieses Buches nicht ganz so begeistert war, wie ich im Vorhinein zu sein hoffte, aber ich kann leider nicht mehr sagen, warum. Wenn mein Eindruck mittlerweile aber positiv ist, kann es ja nicht so schlimm gewesen sein. ^^

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posted by Mila at 21:20 | 0 comments

Gestern also der lang ersehnte Tag: Der Hase kam zurück vom Auslandssemester.
Ich hatte ja schon eine Überraschungsabschiedsparty organisiert und ließ es mir nicht nehmen, auch so eine Begrüßung zu starten. Ich lud ein paar Leute ein, es gab Essen und Wermut, und wir warteten; da der Hase nicht wusste, dass sowas anstand, ließ er sich auch Zeit und kam erst so spät an, dass einige Gäste nur eine halbe Stunde mit ihm hatten... ^^ Aber es war nett, und er hätte nichts geahnt, hätte Spoiler-Frau-Pfeil nicht ihr Auto direkt vor der Haustür geparkt und alles verraten..^^
Bis Mitternacht saßen wir herum, dann blieben nur der Hase und ich übrig. Wir setzten uns aufs Sofa und es fühlte sich eigentlich so an, als würden wir uns gleich verabschieden; nach einem über-12-Stunden-Flug und einem Familienbegrüßungsmarathon war der Hase auch ausreichend müde.
Und dann...ich weiß nicht, wir redeten über mich, über den Compsognathen, über Beziehungen, über Liebe, über das Universum, und ich heulte, und heulte, und heulte. Es tat mir eigentlich voll leid, weil ich ihm die Begrüßung nett gestalten wollte und dann wie ein Schloßhund heulte, aber absurderweise war es trotzdem lustig (warum lachen eigentlich immer alle, wenn ich weine..?), weil wir, man kann es nicht anders sagen, einfach ein gutes Team sind. Ich mag heulen, dann versucht er, mich aufzumuntern, und dann lachen wir über meine Misere. Gestern standen wir zwar bereits, um uns zu verabschieden (und ich spielte mit seinem Schal, und mein Herz tat weh), aber dann saßen wir doch wieder am Esstisch, und redeten, und könnt ihr glauben, dass er erst um 7 Uhr morgens ging, und das auch eher nur, weil es vorerst nichts mehr zu reden gab?
Wie ich letztens zu Frau Pfeil sagte... der Hase und ich sind eben...derHaseundich.

Und wir spielten.
Ich schenkte meiner Mama zum Geburtstag eine Schachtel mit Kühlschrankmagneten, und dann stellte ich fest, dass unser Kühlschrank nicht magnetisch ist. Argh. Dafür dekorierte ich ein wenig die Abzugshaube..

...und präsentiere sonst eben den Gästen das Döschen, in dem die jetzt stecken, auf dass sie mir etwas basteln. Wir haben also munter Sätze für den Hasen gelegt, und im Anschluss legte ich die Magneten wahllos auf eine Platzmatte (es muss also niemand nach versteckten Hinweisen suchen, da ist nichts absichtlich gelegt). "Mach die Augen zu und tipp auf ein Wort", sagte ich. Ich drehte die Matte, der Hase tippte, dann frug er, "Wo bin ich?", und ich staunte, denn sein Finger lag auf dem Wort "hier". Verrückt, oder?

Dann war ich dran, und ich tippte das Wort "ewig", und der Hase meinte, das sei voll gut, und bezog es auf den Compsognathen, was mich wunderte.

In einem Workshop hatte ich vor einiger Zeit etwas gespielt, was ich bereits mit dem Compsognathen wiederholt habe: Man schreibt den Vornamen seines Gegenübers auf und überlegt sich zu jedem Buchstaben etwas. Ich wollte etwas erzählen, nämlich, welche zwei Worte der Compsognathus für L und A bei mir wählte, und dann spielten der Hase und ich das auch, und es war sehr nett - er gab sich total Mühe und überlegte lange, während ich die Worte für seinen Namen in einem Rutsch runterschrieb, haha. Was ich über ihn schrieb, sage ich vielleicht nicht, ich weiß nicht, aber er schrieb über mich:
K für K. L. U. K. :D ...Weil wir immer Simpsons sahen... ^^... und weil er mich für tatsächlich klug hält, weil ich studiere. Und so.
A für amourös...weil wir in letzter Zeit viel auch über intime Dinge gesprochen haben und mittlerweile auch wieder etwas flirten.
M für ... milbig. Weil ich auf Milben allergisch bin. Haha.
I für innig. Weil ich den Compsognathen innig liebe, und weil auch die Beziehung zwischen dem Hasen und mir früher sehr innig war und jetzt immer noch ist. Das war mein Lieblingsbuchstabe, ich fand sehr schön, dass er das sagte.
L für lyrisch, weil ich schreibe.
A für alternierend - weil ich in letzter Zeit quasi manisch-depressive Züge trage und meine Stimmung ständig schwankt und es achterbahnmäßig hoch und runter geht mit mir...

Ich schlief schone in paar Stunden und wachte von allein auf, aber ich fühle mich ziemlich erschlagen; ich merke, dass ich viel geweint habe, ich bin erschöpft und ganz ausgetrocknet und fühl mich fiebrig (aber ich habe kein Fieber). Ich freue mich, dass der Hase da ist; es ist schon so, dass er das Stückchen Herz, das er mitnahm, als er abflog, zurückbrachte, aber ein anderes Stück fehlt.
Na ja.

* - Ist das nicht in köstlicher Titel? Als ich gestern den Hasen frug, welche Kosenamen ich ihm schon gegeben habe, nannte er "Kokosnuss", was ich bis dahin völlig vergessen hatte. Ich nannte ihn einmal so, weil er etwas dämliches, aber nettes getan hat, und ich musste so lachen, und sagte "Du bist wie eine Kokosnuss, hohl und süß", <3. 

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posted by Mila at 14:29 | 0 comments

|Gesehen| Shopping Queen, Frei Schnauze XXL (schaue ich immer mit Mama an, wir lachen Tränen), CSI (Wer hat eigentlich in das Drehbuch von CSI Miami geschrieben, dass dieser eine Typ so bemüht cool sein soll, dass es total lächerlich ist?)/ Triangle - ein sehr sehr guter Film, muss ich noch Mal mit dem Hasen ansehen / den Hasen! |Gelesen| Krimis, von denen ich hoffte, dass sie anspruchslos sind |Gehört| Die besten Partyknaller - "Mysterious Girl" und "Coco Jambo" und so Kram |Getan| Katzenohren getragen, Tentakelschal fertiggestellt (Bld 2 / 3 /4 ), Überraschungsparty für den Hasen organisiert |Gegessen| ein Brötchen, auf das ich allergisch reagierte -.- / Muffin, den Mama mir mitgebracht hat und der mich daran erinnerte, dass der Compsognathus mir Kinderdoughnuts gekauft hat... (Bild 1) / Süßigkeiten, die mir nicht schmeckten, Raffaellotorte und Miniquiche / Eis von Ben & Jerry's, das Mamas Freund mitgebracht hat (Bild 5) |Getrunken| Zwiebelsaft mit Zucker, ein bewährtes Hausmittel gegen Husten / viel viel Wermut... |Gedacht| Ach, fu** you, alles. / Dass mein Blog mir überhaupt nicht mehr gefällt, ich aber keine Ahnung habe, wie ich ihn umstellen sollte / Warum meldet er sich nicht? Was habe ich getan? |Gefreut| wenn ich nachts durch den Flur laufe, liegt da der Hund, und ist weich und warm und freut sich, wenn ich ihn streichle / dass der Hase zurückkommt |Geärgert| ignoriert zu werden :( / dass der Hund immer kommt und bettelt, wenn man in die Küche geht oder etwas zu essen in der Hand hat... toll erzogen, Mama -.- |Gefühlt| Enttäuschung, Wut / Jedes Mal, wenn ich meine Hände in die Taille lege (was ich anscheinend oft tue), bin ich überrascht, wie wenig da ist |Gewünscht| luvz |Gekauft| Kosmetika, die ich nicht wollte, Essen, das mir nicht schmeckte, Alkohol |Geklickt| amazon.de, kolibri.de, douglas.de, leider erfolglos

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posted by Mila at 12:53 | 0 comments
Samstag, Februar 18, 2012

Heute morgen fiel mir noch ein anderer Grund ein, warum er sich nicht melden könnte.
Ich weiß aber nicht, ob der es besser machen würde.
Ich bin aber ruhig. Ich bin traurig und will mich versöhnen und frage, warum nur.

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posted by Mila at 19:48 | 0 comments

Psssst: Jetzt kommt ein Geheimnis!

Zu diesem Thema fiel mir schnell etwas ein: Die Kinderbuchreine "Eine Reihe betrübliche Ereignisse" von Lemony Snicket.
Ich hörte von einem Film mit Jim Carey, den ich sehen wollte, weil ich ihn mag, aber niemand wollte mit mir ins Kino gehen. Dann sah ich in einem Bücherladen ein paar reduzierte Bände dieser Serie. Ich nahm sie mit, kaufte mir noch online den ersten, fing an zu lesen, und kaufte mir so schnell wie möglich alle anderen Bücher. Sie sind unglaublich zauberhaft. Als ich sie alle hatte, kaufte ich auch alles, was es sonst noch gab, und setzte die Bücher des Autors (oder der Autoren, es gibt da wohl nichts genaues, aber man munkelt) auf meine Wunschliste.
In den Büchern erzählt der Autor Lemony Snicket die Geschichte der drei Waisenkinder Violet, Klaus und Sunny Baudelaire, die ihre Eltern durch ein Feuer verlieren und von da an von einem Erziehungsberechtigten zum nächsten weitergegeben werden, von denen sie allesamt noch nie gehört haben. Als erstes kommen sie zu Graf Olaf, der anscheinend ihr Onkel ist, und der gleich mal versucht, sie zu ermorden, um an ihr Vermögen zu kommen. Sie können ihm zwar entfliehen, aber er verkleidet sich und verfolgt sie durch alle anderen Bücher. Jegliche Versuche, andere Erwachsene zu warnen oder über alles aufzuklären, scheitern leider, und tatsächlich wird für die Baudelaires immer alles schlimmer.
Hört sich das nach einem Kinderbuch an? Die grobe Geschichte vielleicht nicht, doch die Bücher sind eindeutig für Kinder geschrieben. Sex und Gewalt kommen nicht vor. Trotzdem werden die Leser nicht wie Kleinkinder behandelt; allein zu Anfang, wenn die Kinder erfahren, dass ihre Eltern tot sind, sind die Szenen sehr einfühlsam und keinesfalls belehrend. Jedes Buch beginnt mit einer Widmung an eine dem Leser unbekannte Beatrice, und dem Rat an die Leser, das Buch wegzulegen und etwas anderes, netteres zu lesen. So wie die Widmungen zu Beginn (die wirklich wunderschön sind), sind auch die Erlebnisse tragisch; die Bauderlaires kommen immer wieder in schreckliche Situationen und müssen sich selbst daraus befreien, weil niemand zuhört, niemand hilft, niemand versteht. Und auch niemand erklärt, und nun kommen wir zu den Geheimnissen, um die es geht: Wer hat das Feuer gelegt und warum? Wer sind Beatrice und Lemony Snicket? Was bedeutet FF? Welche Verbindung hat Graf Olaf zu den Eltern der Baudelaires? Man erfährt immer mehr, aber nie genug, um alles zu verstehen, und das Ende ist tatsächlich...überraschend.
Der Autor muss die Geschichte anscheinend heimlich verfolgen, und am Ende findet man meist einen Brief an den Verleger mit abenteuerlichen Instruktionen, wie er an das mit höchsten Spionagekünsten verstecke Manuskript für das nächste Buch gelangt...
Außerdem gibt es in jedem Buch ein spielerisches Detail, das es besonders macht. Ein Beispiel (ihr müsst wahrscheinlich klicken, um es lesen zu können):

Seite 99

Seite 101

Ist das nicht köstlich?
Weil ich hier nun aber kein Geheimnis lösen möchte, stelle ich euch stellvertretend quasi ein "Spin-Off" dieser Serie vor, das mit so viel Liebe gemacht wurde, dass es Fräulein Bamberg die Sprache verschlug, als ich es ihr zeigte.

Das Buch hat einen sehr dicken, weichen Einband. Die Buchstaben "LETTERS" sind ausgestanzt, und es gibt ein Gummiband.

Löst man das Band und öffnet das Buch, entdeckt man eine Mappe. In einem Fach steckt ein Poster, in dem anderen das eigentliche Buch, ein Softcoverbuch, das voller ebenso schöner Details steckt: Seiten sehen aus, als wären sie zerknittert, Bilder, als wären sie eingeklebt, ...

 ...Visitenkarten kann man Aufklappen...

...und durch das ganze Buch sind Buchstaben ausgetanzt, manchmal auch rausgelöst, manchmal nicht.
Das schönste aber:

Ein Liebesbrief, der so lang ist, dass man ihn auklappen muss. Und er ist so rührend, dass ich ihn mir öfter mal in melancholicher Stimmung zur Hand nehme und dann ein paar Tränchen vergieße,. Ach!
Ein paar Geheimnisse werden in diesem Buch vielleicht gelöst, es wird auf jeden Fall die Hintergrundgeschichte erzählt; vielleicht macht es das allerdings auch nur undurchsichtiger :D
Ich freue mich schon darauf, Kinder zu haben und ihnen das alles vorzulesen...

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posted by Mila at 12:25 | 2 comments

Ich versuchte, den Compsognathen anzurufen. Ich schrieb eine SMS, dass er bitte mich anrufen soll, so schnell wie möglich. Er meldete sich nicht. Heute hielt ich zwanzig Minuten lang einen Monolog im ICQ, auf den er nicht reagierte.
Was soll denn das? Dass er mich ignorierte, hatten wir ja schon mal. Ich sagte damals, dass das gar nicht cool war und auch der falsche Weg; und er stimmte mir doch zu. Ich denke, dass ich in dieser Sache doch sehr verständnisvoll bin, ich höre von allen Seiten, dass es doch Blödsinn ist, nicht alles hinzuwerfen, aber erst gestern wurde mir, wie gesagt, klar, dass es das immer noch wert wäre...
...wenn es da denn irgendwas gäbe. Ich verstehe die Situation nicht und fühle mich verletzt. Ich denke, egal, was nun passiert ist, wenn er es mir sagen würde, würde ich mich besser fühlen...

Abgesehen davon, dass er mir sagt, dass ihm klar wurde, dass er mich nicht mehr will. Vielleicht ist es so, und er will mir das nicht sagen, damit ich nicht noch trauriger bin. Dieser Gedanke geistert in meine Kopf herum. Außerdem, dass er vielleicht nur etwas Zeit braucht und ich hier durch das ganze Drama alles viel stressiger mache... aber mir in dem Fall Bescheid zu sagen, würde keine Minute dauern. Man kann mir doch keinen Vorwurf machen, wenn ich nicht weiß, was los ist, oder? Kann man? :/

Ich flüchtete. Ich schminkte mich dramatisch (weil ich Zeit hatte und Ablenkung brauchte), dann sah ich den Schauspieler, den er als Profilbild benutzt, im Fernsehen, dachte daran, wie er von ihm sprach, brach in Tränen aus, und konnte mich noch mal schminken. Mein Bruder kam, der netterweise frug, ob ich denn in Stuttgart gewesen sei (letzte Woche hatten wir einen Streit darüber, dass er über mich urteilt, ohne überhaupt zu wissen, was bei mir los ist, weil er sich nie dafür interessiert). Er frug, ob er sich mal um ihn kümmern sollte, grinste und schlug die Faust in die Hand. Nett. Und ungewohnt.
Da mein Bruder da war, war das Auto verfügbar, und ich ging einkaufen. Ich lechzte die ganze autolose Woche nach Kosmetika, und als ich davor stand, wollte ich sie nicht mehr, aber ich kaufte sie trotzig dennoch, um mich zu trösten... außerdem verfiel ich in alte Muster und kaufte mir Süßigkeiten, um mich zu trösten, aber leider hat es nicht gewirkt; sie schmecken mir nicht, und ich legte sie in die Küche, damit mein Bruder sie isst. So ein Mist. Nicht mal trösten kann man sich.
Mein Herz ist gebrochen.
Ich bin einigermaßen okay, aber ich fange öfters unvermittelt an zu weinen  (allein der dm erinnert mich an ihn!....ich werde den Rest meines Lebens an ihn erinnert werden), und ansonsten fühle ich mich merkwürdig emotionslos und schwermütig. Allerdings sagte der Hase, der jetzt bald wieder nach Hause fliegt, etwas sehr nettes vorhin; ich frug, was er sich denn zur Begrüßung wünschte, und er sagte, nichts, ich reiche, und das hat mich so gerührt, dass ich auch anfing zu weinen.
Ich vermisse den Compsognathen trotzdem schmerzlich. Ach. Ich wünschte, er würde mich nicht ignorieren, aber wenn ich über die Gründe nachdenke, warum er das wohl tut, frage ich mich, ob es nicht besser wäre, sich das doch nicht zu wünschen.

Aber ich ignoriere auch. Ich habe seit über fünf Jahren einen Internet-BFF, mit dem ich eigentlich täglich chatte, SMSe, whatsappe, und so weiter. Wir haben uns zwar noch nicht getroffen, hatten es aber in diesen Ferien vor; allerdings frage ich mich, ob das jetzt noch was wird. Auch, wenn wir uns schon so lange kennen und so viel Kontakt haben, verstehen wir uns nicht immer.. wenn wir keinen Stress haben, ist es cool, aber wenn wir Streit haben, ist es furchtbar. Ich empfinde ihn dann als sehr respektlos und verächtlich, als jemand, der mich absichtlich verletzt, und der zu stolz ist, sich zu entschuldigen. Jemand, der auf ein von mir ernsthaft vorgetragenes Anliegen mit "The Dramalama followed you home" antwortet, was dieses Mal tatsächlich passiert ist, und in dem Fall ist es mir das nicht mehr wert... und ich schweige. Er versuchte im Nachhinein, auf mich einzugehen, aber da mein Problem bereits am Anfang war, dass er Grenzen überschreitet, und er in Zuge der Diskussion noch einie mehr überschritten hat, kam das einfach zu spät...

Und nun? Warten.

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posted by Mila at 00:29 | 0 comments
Donnerstag, Februar 16, 2012

Meine Wut ist verflogen, aber ich bin immer noch traurig.
Ich denke, er hat mich angelogen, und ich fühle mich unfair behandelt.
Und ich habe Sehnsucht.

Ich will nicht, sagte ich dem Hasen heute, und mir wurde klar, dass das stimmt, ich will das nicht verlieren.

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posted by Mila at 20:58 | 0 comments

"Das Buch, das du zurzeit liest."

Irving, John: Gottes Werk und Teufels Beitrag. Erschienen 1990 bei der Diogenes Verlag AG Zürich. Der Originaltitel ist "The Cider House Rules" und ist 1985 erschienen.  

Lange interessierten mich weder Buch noch Film, ich kann gar nicht genau sagen, warum. Von dem Film dachte ich lange, dass Matt Damon mitspielt, und den mag ich nicht, also wollte ich ihn auch nicht sehen, aber er spielt überhaupt nicht mit...
Ich konnte mir auch nicht richtig vorstellen, um was es da geht. Irgendwas mit Äpfeln? Äpfel, ein Garten, und Religiösität, oder so. Schien mir ziemlich uninteressant.
Dann sah ich den Film doch irgendwann so halb, und ich erfuhr, dass das Hauptthema ein ganz anderes ist: Abtreibungen. Huch. Auf gut Glück bestellte ich mir dann dieses Buch gebraucht, und war erstaunt, als ein Wälzer mit über 800 Seiten ankam.

Im Moment befinde ich mich auf Seite 361, ich habe jedoch zwei Lesezeichen in dem Buch liegen, weil ich noch eine Szene markiert habe, über die ich noch etwas in diesem Blog schreiben wollte. Und weil der Anlass so passt, mache ich das gleich mal hier:

Es geht um einen Arzt, der in den 1930ern in Amerika ein Waisenhaus leitet, und zu dem Frauen kommen, um ein Waisenkind zur Welt zu bringen (was absurd klingt - und es dann dort zu lassen, natürlich) oder einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen. Einer der Waisenjungen, Homer, kehrt immer wieder ins Waisenhaus zurück, sodass der Arzt ihn letztendlich unter seine Fittiche nimmt und ihn medizinisch ausbildet. Als ein junges Pärchen, der Sohn eines Apfelbauers und die schöne Tochter eines Hummerfischers, in das Waisenhaus kommen (aus offensichtlichen Gründen), ergreift Homer die Gelegenheit, das Waisenhaus zu verlassen und den Sommer über auf der Apfelplantage zu arbeiten. Natürlich ist er auch in das Mädchen verliebt, natürlich gibt es einen Abschiedsschmerz, da er mittlerweile für den Arzt wie ein Sohn ist. 360 Seiten in 7 Zeilen zusammengefasst ;) 
Homer hat zum ersten Mal Freunde, Homer sieht zum ersten Mal das Meer, und Homer sieht zum ersten Mal Hummer:

"Die erste Frage, die ihm in den Sinn kam, bezog sich nicht darauf, wie ein Hummer fraß oder sich fortpflanzte, sondern wozu er überhaupt lebte."

Dabei musste ich an mich und den Hasen denken. Ich bin ja begeistert von jeglichen Tieren, aber wenn ich schon sehr begeistert bin, frage ich: Wozu ist dieses Tier da?! Der Hase lachte und meinte, Tiere sind nicht zu etwas da, sie sind eben einfach da. Aber ich bin wohl nicht die einzige, die sich sowas fragt. ;)

Noch ein Wort zu den Lesezeichen: Ich habe zwar ein paar "richtige" Lesezeichen herumliegen, meist benutze ich jedoch irgendwas. Taschentücher, Kassenzettel, Postkarten... Hier benutzte ich Visitenkarten, die ich in meiner Bank bekam, als ich meinen Studienkredit beantragte. Da noch nicht klar war, wer sich da um mich kümmern würde, bekam ich zwei Visitenkarten, die es dann irgendwie beide in das Buch schafften; als ich die Szene mit den Hummern las, wollte ich sie mir merken, aber weiterlesen, und praktischerweise hatte ich auch gleich ein weiteres Lesezeichen...lustiger Zufall, oder?

Ich bin im Moment nicht so fleißig, was das Bücherlesen an sich angeht,  also brauche ich vielleicht noch eine Weile, bis ich mit dem Buch fertig bin, aber bis jetzt gefällt es mir schon gut. Der Schreibstil ist erwachsen und sachlich, aber die Charaktere wirken real. Die medizinischen Vorgänge werden gut beschrieben; weder zu unverständlich noch zu unernst, allerdings ist das Thema ja schon heikel, ich würde auf jeden Fall nicht empfehlen, das Buch zu lesen, wenn man schwanger ist...
Durch den Film weiß ich wahrscheinlich schon, wie das Buch endet, aber das stört mich nicht.

Ich lese eher weniger bewusst mehrere Bücher gleichzeitig. Meistens habe ich die Bücher sowieso so schnell durch, dass es sich nicht lohnt, da noch ein anderes zu lesen ;) Manchmal habe ich aber keine Lust auf meine Lektüre und suche mir dann etwas, das im Kontrast dazu steht. Hier griff ich wahllos in das Bücherregal und erwischte Die Traumnovelle von Arthur Schnitzler - und ich war überrascht. Der Film "Eyes Wide Shut" ist mir zwar bekannt (und ich finde ihn sinnlos), aber ich wusste gar nicht, dass er auf einem Buch basiert (und hätte ich das gewusst, hätte ich es bestimmt nicht lesen wollen :D). Das Buch besitze ich, weil ich ja die -> SZ-Bibliothek sammle, bei der mir mittlerweile noch 39 Bücher fehlen, vielleicht sollte ich da mal mein Bücherregal zeigen, das sieht eigentlich ganz interessant aus. Es ist dem Film tatsächlich ziemlich ähnlich, ich bin da aber noch nicht so weit vorangekommen, obwohl es ganz dünn ist.

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posted by Mila at 18:28 | 1 comments

Ich habe ein paar Links aus dem Menü rechts (haha) geschmissen, ein paar neue reingestellt (treten Sie näher, sehen Sie sich den grandiosen tumblr-Blog an!), ein paar Labels verändert und ich fange nun eine neue Sache an: Um mich "strukturierter" mit Büchern zu beschäftigen, mache ich jetzt mit bei dem Projekt -> 52 Bücher. Ich finde es grandios toll und arbeite die ersten verpassten Wochen etwas schneller ab, damit ich bald im normalen Rhythmus mitmachen kann.
So, noch was?

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posted by Mila at 17:29 | 0 comments

Ach, fu, Leben, echt. Ich hab keine Lust mehr.
Seit ich am Donnerstag mit dem Compsognathen ausgemacht hatte, dass wir uns morgen treffen, war ich ganz aufgeregt. Ich machte mir, zugegeben, Hoffnungen. Immerhin... als ich eine Woche vorher bei ihm war, stand auch kurz im Raum, Sushi essen zu gehen, und dann sagte er, er könne das nicht - zwei Stunden mit mir rumsitzen wäre zu viel Zeit mit mir verbracht. Dann schrieb er mir ja tolle Dinge. Eine Woche später schrieb er mir, es "gab/gibt eine größere Krise", und am Tag darauf machte er mit mir dann dieses Treffen aus - und ich gebe zu, ich dachte, wenn da nicht Schluss ist, so gibt es doch irgendeine neue Regelung, die ihm "erlaubt", mich zu treffen und so. Natürlich lässt mich das aufgeregt sein.
Nun...ich hörte seit Samstag nichts von ihm und schrieb am Montag eine Email, wann und wo wir uns denn treffen, und ich erwähnte, dass ich Angst habe, dass er absagt...er sagt nicht direkt ab...aber er schrieb mir Mittwoch kurz nach Mitternacht, dass er krank sei, ob wir das verschieben könnten.
Ich weiß nicht, vielleicht überdramatisiere ich alles. Vielleicht ist er tatsächlich nur zu krank, oder er braucht etwas Zeit, und ich kann beruhigt sein. Aber ich liege seitdem im Bett und heule wie ein Schlosshund und habe bereits vier lange Emails geschrieben und wieder verworfen. Und mich bei Hasen ausgeheult, der einen Orden dafür bekommen sollte, dass er mir immer zuhört... Ich weiß nicht, ob der Compsognathus mich anlügen würde. Er hat das Mädchen schon mal für mich angelogen, also vielleicht? Vielleicht wollte er absagen, und sah dann, was ich geschrieben habe, und wollte es...leichter für mich machen. Manchmal denke ich aber wirklich schon selber, dass ich alles hinwerfen sollte und versuchen, mich von ihm zu lösen...aber dann denke ich, wir "dürfen" uns jetzt doch treffen, vielleicht fühlt er sich wirklich nur nicht gesund genug und ich will alles hinwerfen, weil ich mir irgendwas einbilde? Und immer, wenn ich denke, dass es doch dumm von mir ist, sich Hoffnungen zu machen, fällt mir ein, was er das letzte Mal, als wir uns gesehen haben, gesagt hat... und dann denke ich, es ist dumm, sich keine Hoffnungen zu machen. Oder was heißt hier Sichhoffnungenmachen, wenn er sagt, dass er mich liebt und alles gut ist, wenn ich da bin, brauche ich mir ja keine Hoffnungen machen, dass er mich vielleicht liebt...

Die Situation ist komisch. Ich schwanke zwischen Beruhigtsein (wenn sie zusammen sind, ist nichts anders als in den letzten drei Monaten, und da habe ich mir auch eingeredet, dass ich mehr oder weniger beruhigt sein kann...) und der Überzeugung, dass es vorbei ist. Einerseits geht es doch eindeutig kaputt; ich fühle mich bereits so distanziert... andererseits habe ich ihn gestern gebeten, mich so schnell wie möglich anzurufen. Er hat sich nicht gemeldet. Ich denke, er meidet mich mal wieder, ohne mir zu sagen, was los ist, und ich war gestern unglaublich wütend,e enttäuscht, traurig und verletzt deswegen
Dann bin ich wieder ruhig (wie im Moment) und denke, mal sehen. Aber ich weiß nicht...Ich hab schon das Gefühl, dass er mich nun endgültig verlassen hat, hm?

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posted by Mila at 12:13 | 0 comments
Dienstag, Februar 14, 2012

Ich bin ja jetzt schon eher jemand, der gerne gibt, ne.
So nutze ich eigentlich jede Gelegenheit, um Leuten Sachen zu schenken. Geburtstag? Sowieso. Weihnachten? Ha! Abi bestanden? Führerschein? Erster Tag in der Uni? Wenn ich keine Gründe habe, dann finde ich eben welche ("Es ist kalt. Hier, Mütze und Handschuhe für dich!"). Der Valentinstag ist da natürlich ein weiterer willkommener Grund, und ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern, wann ich an diesem Tag nichts verschenkt hätte. Dabei verschenke ich weder nur valentinstagstypische Sachen (eher so Bücher und so, und was mir eben gerade wie ein gutes Geschenk vorkommt; ich kann mich ehrlich gesagt auch gar nicht daran erinnern, was ich alles so verschenkt habe, also war es wohl nichts Spektakuläres) noch nur an eine Person, haha, da kam die Polygamistin in mir schon länger durch, wa ;) Es ging mir also gar nicht groß um dieses Getue, ich finde es einfach nur.. nett, da Sachen zu verschenken.
Letztes Jahr war ich mir am 14. Februar, kurz vor unserem ersten richtigen Date, gar nicht so sicher, ob der Compsognathus das cool fände, wenn ich da was machen würde. Also schenkte ich ihm nur symbolisch etwas, ich bereitete ein Bento vor, drapierte es nett und machte Bilder für ihn, mit dem Versprechen, ihm mal Lunchpakete und dergleichen zu machen (ein richtiges Bento wurde es allerdings bisher nicht, aber mit Essen habe ich ihn schon einige Male versorgt).
Aber dieses Jahr...meh. Ich überlege, ob ich bisher das Gefühl hatte, zu viel zu geben und zu wenig zurückzubekommen; vielleicht in Streitsituationen, aber sonst bin ich glaube ich sehr genügsam. Trotzdem fühle ich mich in letzter Zeit irgendwie gestresst, resigniert, und ein bisschen...ausgelaugt. Deswegen habe ich dieses Jahr für niemanden etwas vorbereitet (der Hase war empört, haha), aber zufrieden macht mich das eigentlich auch nicht; es ist eher traurig, hm?

Wtf, das ist schon ein Jahr her..

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posted by Mila at 02:39 | 0 comments

Eine Freundin meiner Mama arbeitet in einer Spielhalle in der Nähe, und eine andere rief letzten Freitag an, um uns zum Billiardspielen und Freundinbesuchen dahin mitzunehmen. Ich habe noch nie Billiard gespielt und dachte, oh je, aber besser als zu Hause zu sitzen ist es allemal, wa.
Es war aber ganz nett. Ich wurde mit großem Hallo begrüßt; die dort arbeitende Freundin hatte mich etwas länger nicht mehr gesehen, aber na ja, so großartig hab ich mich glaube ich auch nicht verändert, meine Haare sind viel kürzer und ich bin etwas dünner, ich wurde aber "fast nicht erkannt". Wir bekamen Kaffee, aber keinen Billiardtisch, weil alle von professionell agierenden Männern belegt waren. So saßen wir erst etwas herum und redeten.
Schließlich bekamen wir doch einen Tisch, und meine Mutter und ich spielten zusammen gegen die Freundin, die eingeladen hatte. Haha. Ich, die ich das erste mal einen... Stock Queue in der Hand hatte, schob die Kugeln die ersten paar Stöße nur so bisschen herum, aber dann hatte ich den Dreh ein bisschen raus und versenkte sogar einige Kugeln! Neben vier farbigen leider auch so zehn Mal die Weiße, haha. ^^ Wie das mit meiner Mutter so ist, heulten wir aber irgendwann vor Lachen, und die Männer an den anderen Tischen hatten glaube ich auch ihren Spaß mit uns...
Nach zwei Spielen setzten wir uns wieder und redeten, wobei der Freundin meiner Mutter zum ersten Mal auffiel, dass ich nicht polnisch mit ihnen spreche, haha. (Die Frauen, alles Polinnen, sprechen meistens polnisch, und ich antworte deutsch.)
Schon ganz nett, insgesamt. Leider durfte man dort rauchen und das habe ich wohl ein bisschen mit nach Hause geschleppt. Ich träumte in der Nacht etwas ganz Schreckliches; ich will gar nicht sagen, was. Es hatte mit Compsognathen zu tun und entfernt mit Rauch, und ich sprach (im Traum) mit meiner Mutter und heulte und heulte und heulte, ich fühlte mich ganz schrecklich, und als ich nach nur fünf Stunden Schlaf aufwachte, musste ich erst realisieren, dass das alles gar nicht wahr ist, und dann fühlte ich mich trotzdem ganz erschlagen und stand gleich auf, weil ich nicht mehr weiterschlafen wollte.
Der Traum mag wie ein böses Omen erscheinen, aber ich träumte so etwas auch schon über den Hasen und meinen Bruder, und nichts passierte. Ich überlegte, ob das etwas mit Distanzierung zu tun haben könnte. Vielleicht war es aber auch nur der Mix von Rauch in den Haaren, generellen Verlustängsten und meinem ständigen Rumgeheule in der letzten Zeit... ^^

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posted by Mila at 01:52 | 0 comments
Sonntag, Februar 12, 2012

|Gesehen| District 9 (supergut), Motel (Vor Jahren vom Hasen empfohlen und immer noch gut - -> hier), Die See der kleinen Monster auf 3sat - eine Dokumentation über Tiefseelebewesen, ganz toll, wenn jemand das findet, soll er's unbedingt anschauen,! Jurassic Park 3 - muss ich dazu noch was sagen?, Der Pianist |Gelesen| Häkelanleitungen |Gehört| Snoop Dogg - Ups & Downs / Jacki O - Fine; Gerüchte; das Knacken meines Kiefers -.- |Getan| gehäkelt, gehäkelt, gehäkelt (Bild 1); gehustet; in der Spielhalle gewesen und Billiard gespielt; auf Frau Pfeils Geburtstag gewesen, Black Stories gespielt |Gegessen| Lachs mit Bandnudeln, Brownies (Bild 2 & 3), Grippostad C |Getrunken| Pepsi, Energy Drink, zu wenig Wasser |Gedacht| zu viel; über soziale Schichtzugehörigkeit, Jugendamtsarbeit, Spießbürgertum, Ausbruchsmöglichkeiten, mein Leben, mich, emotionale Abhängigkeit, meine Zukunft; "ichwillnichtnachdenken" |Gefreut| auf nächste Woche, aus mehreren Gründen |Geärgert| Über nicht aktuelle Webseiten |Gefühlt| Aufregung, Kopfschmerzen, Kälte, Angst, Melancholie; dabei laufen viele Dinge gut, ach Mensch - also auch noch Ärger über mich selbst |Gewünscht| Dinosaurier |Gekauft| neue große Tasche, Kosmetika, Haarprodukte |Geklickt| Kosmetikblogs

 1) Frau Pfeil bekam einen Snoopy in Lebensgröße zum Geburtstag

 2) Außerdem Brownies aus weißer Schokolade mit Macadamianüssen...

 3)...und aus Vollmilchschokolade mit Cashewkernen

4) Und auf ihrem Geburtstag konnte man Einhornkekse essen (nicht von mir gemacht), die Hörner waren mit Blattgold beklebt...!

5) Außerdem Wackelpudding mit Alkohol (auch nicht von mir gemacht - nur künstlerisch auf dem Teller angeordnet)

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posted by Mila at 22:53 | 3 comments